Zuletzt aktualisiert am 21. April 2026
In unserer Leistungsbeschreibung der Shopify Schnittstelle haben wir für Sie eine praktische Übersicht der einzelnen Funktionen erstellt. Die tabellarische Darstellung ermöglicht es Ihnen, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Daten zwischen der VARIO Wawi und Shopify ausgetauscht werden können. Erfahren Sie mehr über die Leistungsmerkmale der Shopify Schnittstelle in unserer Leistungsbeschreibung!
Einzelartikel in der VARIO müssen Einzelartikel in Shopify sein und Variantenartikel in der VARIO müssen Variantenartikel in Shopify sein. Ansonsten würde ein Einzelartikel in der VARIO einen Variantenartikel in Shopify zu einem Einzelartikel machen und andere Varianten für diesen Artikel können verloren gehen.
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Für bereits bestehende VARIO Shopify Filialen ist eine Migration grundsätzlich möglich, muss jedoch individuell geprüft werden, da bestehende Datenstrukturen und Verknüpfungen (z. B. Referenzen, IDs, Synchronisationslogik) berücksichtigt werden müssen.
Die Migration von der Shopify REST API zur GraphQL API ist wird von Shopify empfohlen. Neue Funktionen werden überwiegend nur noch über die GraphQL API bereitgestellt, während die REST API perspektivisch an Bedeutung verliert.
Ein wesentlicher Unterschied betrifft die ID-Struktur:
In der GraphQL API verwendet Shopify sogenannte Global IDs (GIDs). Diese sind keine reinen numerischen IDs mehr wie in der REST API, sondern bestehen aus einem eindeutigen String mit Präfix, z. B.:
gid://shopify/Product/123456789
gid://shopify/ProductVariant/987654321
Der Präfix (z. B. Product, ProductVariant, Customer) definiert den Datentyp. Diese Struktur ist notwendig, da GraphQL ein global eindeutiges Identifikationssystem verwendet.
Ein Export und Import der Daten ist grundsätzlich durch den Kunden möglich. Alternativ kann die Umsetzung auch über die VARIO Webshop-Abteilung erfolgen, z. B. mittels SQL-basierter Datenmigration.
Beim “Basic”-Plan von Shopify können die Adressdaten einer Bestellung nicht (mehr) über die VARIO Schnittstelle abgerufen werden. “Shopify is not providing PII (Personal identifiable Information) over the basic plan.”
Adressdaten einer Bestellung werden wegen der PII-Richtlinie von Shopify nur zu VARIO importiert, wenn Sie den Plan “Grow” oder höher nutzt.
Im Shopify Admin wird zunächst der Bereich für App-Verwaltung und App-Entwicklung aufgerufen.

Nach dem Klick auf „Apps entwickeln” erscheint die Seite „App-Entwicklung” im Shopify Admin. Von hier wird das Shopify Dev Dashboard geöffnet.

Ab dem 1. Januar 2026 können keine neuen benutzerdefinierten Apps mehr erstellt werden. Neue Apps müssen ausschließlich über das Dev Dashboard erstellt werden.
Im Shopify Dev Dashboard werden alle Apps der Organisation verwaltet. Hier wird eine neue App für den API-Zugang angelegt.


Nach der Erstellung der App müssen die erforderlichen API-Bereiche (Scopes) konfiguriert und die App-Version veröffentlicht werden.
Komplette Scope-Liste zum Kopieren
read_assigned_fulfillment_orders,write_assigned_fulfillment_orders,read_custom_fulfillment_services,read_customers,read_files,write_files,read_fulfillments,write_fulfillments,write_inventory,read_inventory,write_inventory_shipments,read_inventory_shipments,write_inventory_transfers,read_inventory_transfers,read_locales,write_locales,write_locations,read_locations,read_merchant_managed_fulfillment_orders,write_merchant_managed_fulfillment_orders,read_metaobject_definitions,write_metaobject_definitions,read_metaobjects,write_metaobjects,read_orders,read_payment_terms,read_payment_customizations,read_product_listings,write_product_listings,read_products,write_products,read_publications,write_publications,read_shipping,write_shipping,read_third_party_fulfillment_orders,write_third_party_fulfillment_orders,read_translations,write_translations,customer_read_companies,customer_write_companies,customer_write_customers,customer_read_customers,customer_read_orders,customer_write_orders

Optionale Bereiche und Weiterleitungs-URLs müssen für die VARIO-Grundkonfiguration nicht befüllt werden.
Nach der Veröffentlichung der App-Version stehen die API-Zugangsdaten in den App-Einstellungen zur Verfügung.

Die erstellte App wird über die App-Übersicht im Dev Dashboard dem Ziel-Shop zugewiesen und installiert.



Nach der Installation erscheint die App im Shopify Admin unter Apps → Installiert.

Dies gibt an, ob die Filiale genutzt wird. Wenn der Haken nicht gesetzt ist, werden keine Daten für diese Filiale an den Shop ausgespielt und auch keine Bestellungen importiert. Weiterhin wird die Filiale auch in den Artikeln nicht mehr angezeigt.
Hier kann die Art des angebundenen Webshops angegeben werden, z.B. Shopify usw. Je nach eingestelltem Shop können sich die weiteren Einstellungsmöglichkeiten ändern.
Gibt an, ob die Replikation über den VARIO Dienst läuft.
Wählen Sie hier aus, ob die Daten an den Shop nur hochgeladen (Upload) werden sollen (Artikeldaten, Kategorien, Hersteller usw.), nur heruntergeladen (Download) werden sollen (Download Kundenbestellungen und Upload Bestände und Bestellstatus) oder beides (Up-/Download). Letzteres ist der Standardfall.
Geben Sie hier an, in welchen Lagerkreis die Aufträge aus dem Webshop importiert werden sollen, als Lager wird das erste lieferfähige Lager im Lagerkreis verwendet.
Möchten Sie nicht das erste lieferfähige Lager des Lagerkreises, sondern ein spezielles Lager für die Aufträge haben, so geben Sie dies hier an. Das Lager sollte lieferfähig sein, ansonsten können die Aufträge nicht ausgeliefert werden.
Stellen Sie hier ein, welche Preisgruppe als Preis für den Shop verwendet werden soll. Wenn beim Artikel kein Preis in der entsprechenden Preisgruppe hinterlegt ist, wird automatisch der Standardpreis aus den Artikelstammdaten verwendet.
Wenn Sie einen abweichenden Belegreport nutzen wollen, können Sie diesen hier angeben. Aufträge, die aus dem Webshop importiert werden, werden dann automatisch mit diesem Report angelegt.
Für die Anlage der Adressen, die aus dem Webshop importiert werden, kann hier ein Template (Vorgabewerte) eingestellt werden. Die Templates werden in der Adressverwaltung gepflegt.
Wählen Sie, ob Bilder (Artikel-, Hersteller-, Kategorie Bilder) physikalisch (per FTP oder innerhalb des API-Calls) in den Shop hochgeladen werden sollen oder nicht. Schalten Sie diese Option aus, wenn Sie die Zeit- und Bandbreite kostende Übertragung deaktivieren wollen. Beachten Sie, dass Bildänderungen dann nicht übertragen werden!
Im letzten Schritt werden die API-Zugangsdaten in der VARIO-Software hinterlegt.

Das Feld „Zuletzt importierter Bestellzeitpunkt” wird automatisch gesetzt, sobald der erste Bestellimport durchgeführt wurde. Über „Zurücksetzen” kann der Importzeitpunkt manuell zurückgesetzt werden.
Hier muss ein zuvor angelegtes Lager ausgewählt werden, denn dies wird zum Hochladen von Bestandsänderungen benötigt. Hier muss die externe Referenz aus dem Backend, zu finden unter Einstellungen -> Standorte -> Standard-Standort, eingetragen werden. Aus der URL https://meinshop.myshopify.com/admin/settings/locations/1234567890123 die ID am Ende der URL (hier: gid://shopify/Location/1234567890123) nehmen
Den Shopify Einrichtungsassistenten finden Sie unter Sonderfunktionen ->Shopify Einrichtungsassistent

Hier werden Sie Schritt für Schritt durch die Einrichtung geleitet.
Legen Sie dazu im Shopify-Backend unter Einstellungen/Metafelder die gewünschten Felder bei Produkte und Varianten an (Inhaltsart einzeiliger Text, “Ein Wert”) und notieren Sie sich das Feld “Namensraum und Schlüssel”.
Diese können Sie dann in der Filialverwaltung (Menüpunkt 1.7.1) -> Webshop -> Freie Felder den Feldern zuordnen.
VARIO-Store-Name = Shopify-Store-Kennung
VARIO-API-Benutzer = Shopify-API-Schlüssel
VARIO-API-Key = Shopify Admin-API-Zugriffstoken
Am 13.12.2024 tritt in allen Mitgliedsstaaten der EU die Produktsicherheitsverordnung (General Product Safety Regulation, kurz GPSR) in Kraft.
Einen detaillierten Überblick über die entsprechenden Erweiterungen in unserer VARIO haben wir Ihnen auf einer separaten Handbuchseite zusammengefasst.
Über das Mapping der Freien Felder in Ihrer Shopify-Filiale können Sie nun auf die Tabelle HST_WA zugreifen. Diese ist gefüllt, wenn Sie im Artikel im Reiter Akteure einen Hersteller mit der Akteursart Wirtschaftsakteur hinzugefügt haben, den Sie in der Herstellerverwaltung zuvor hinterlegen müssen. Über diese Tabelle können sie somit beispielsweise Name, E-Mail, Anschrift oder Telefon an Shopify übermitteln:

Zur Darstellung der Zusatzfelder bedarf es einer Anpassung des Shop-Templates. Bitte wenden Sie sich hierfür an Ihren Webshopbetreuer oder an Ihre Agentur.
Es kann sein, dass die automatische Bestellungsarchivierung von Shopify aktiviert ist.
Diese automatische Archivierung archiviert Bestellungen, die abgeschlossen sind bzw. nicht weiter verarbeitet werden. Sie können diese Bestellungen bei Shopify unter “Abgeschlossene Bestellungen” einsehen.
Beim Abruf der Bestellungen von Shopify werden die archivierten Bestellungen nicht mit abgerufen und werden daher auch nicht in VARIO angezeigt.
Auf der folgenden Shopify-Hilfeseite erfahren Sie mehr zur automatischen Archivierung und wie Sie diese deaktivieren können:
Automatische Archivierung von Bestellungen
Das liegt daran, dass viele Artikel keine Artikelnummer haben. Der Grund hierfür ist in Shopify zu finden, die SKU ist bei den Artikeln nicht gefüllt.
Beim “Basic”-Plan von Shopify können die Adressdaten einer Bestellung nicht (mehr) über die Vario Schnittstelle abgerufen werden. “Shopify is not providing PII (Personal identifiable Information) over the basic plan.”
Adressdaten einer Bestellung werden wegen der PII-Richtlinie von Shopify nur zu Vario importiert, wenn Sie den Plan “Grow” oder höher nutzt.